Hohe und garantierte Zinsen bei der Festgeldanlage
03 Januar 2012Festgeldkonten sind eine beliebte Anlageform, wenn es um die kurz- bis mittelfristige Geldanlage geht. Hierbei gilt immer: je länger die Laufzeit, desto höher der Zinssatz. Als Kunde sollte man sich jedoch unbedingt für die Laufzeit entscheiden, die zu der persönlichen Anlagevorstellung passt. Da während der Vertragslaufzeit des Festgeldkontos keine Verfügungen vorgenommen werden können, muss auf die Anlagesumme während der Laufzeit verzichtet werden. Lediglich die jährliche Zinszahlung kann ausgezahlt werden.
Attraktive Zinsen bei Festgeldkonto
Bei einem Festgeldkonto handelt es sich um ein Konto, welches dem Kunden für eine vertraglich vereinbarte Laufzeit einen festen Zinssatz garantiert. Auch hier gibt es zahlreiche Angebote an Festgeldkonten. Unser Festgeld Vergleich hilft dem Interessenten dabei das passende Festgeldkonto zu finden. Entscheidet sich der Kunde beispielsweise für eine Anlagedauer von drei Jahren, so erhält er für die komplette Laufzeit den vereinbarten Zins. Dieser liegt beim derzeitigen Zinsniveau bei ca. 4%. Während der Laufzeit kann sich der Zinssatz nicht ändern, auch wenn das allgemeine Zinsniveau fällt. Jedoch besteht während der Vertragslaufzeit auch keine Möglichkeit, Verfügungen vorzunehmen. Lediglich die Zinszahlung kann ausgezahlt werden. Hier empfiehlt sich jedoch, die Zinsen wieder mit anzulegen. Da sonst keine Aufzahlungen auf die Anlagesumme gemacht werden können, kann nur mithilfe der Zinszahlungen der Zinseszinseffekt ausgenutzt werden. Somit steigt das Guthaben an, und die Zinszahlung ebenfalls.
Freistellungsauftrag beachten
Wer sich für die Geldanlage in Form eines Festgeldkontos entscheidet, der sollte bei der Bank auch einen Freistellungsauftrag einräumen. Hierbei ist zu beachten, dass der erste Freistellungsauftrag mit der ersten Zinszahlung benötigt wird. Wird ein Geld beispielsweise im Oktober angelegt, so erfolgt die erste Zinszahlung erst nach einem Jahr. Somit wird für das laufende Jahr noch kein Freistellungsauftrag benötigt und eventuell andere hohe Zinseinkünfte können freigestellt werden. Ist der Freistellungsauftrag bereits voll ausgeschöpft, wird bei Zinszahlung eine Kapitalertragssteuer in Höhe von 30% abgezogen.
Sicherheit der Geldanlage beachten
Zwar besteht bei einer Festgeldanlage kein Kurs- oder Zinsrisiko, doch bei einem Ausfall der Bank kann es durchaus zu einem Kapitalverlust kommen. Vor allem wenn man sich für eine langfristige Anlagedauer entscheidet, sollte darauf geachtet werden, das die Bank einem Sicherungsfonds angehört. Dieser garantiert jedem Anleger einen Betrag bis zu einer Höhe von 100.000 Euro im Falle einer Bankeninsolvenz. Besonders bei ausländischen Banken sollte dieser Sicherungsfonds beachtet werden, da nicht jedes Institut über einen solchen verfügt.
