Archiv des MonatsFebruar, 2010

Festgeldvergleich

Nach dem Einbruch der Aktienmärkte und den Unsicherheiten, die durch die Finanzkrise bei Privatanlegern ausgelöst worden sind, haben sich Festgeldkonten wieder zu einer interessanten Anlagealternative entwickelt. Bei einem Festgeldkonto handelt es sich um ein Sparbuch, dessen Einlage für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt wird. Ein Festgeldvergleich mit anderen Anlageformen zeigt, dass die Sicherheit einer Festgeldeinlage kaum getoppt werden kann. Die Liquidität der Einlage hängt dabei immer vom vereinbarten Anlagezeitraum ab. Auch die Zinsrendite passt sich an den Anlagezeitraum an. Klassische Festgeldanlagen werden für sechs Monate, ein Jahr, zwei Jahre oder vier Jahre angelegt.

Ein Festgeldvergleich zwischen den Angeboten der verschiedenen Geldinstitute lässt sich einfach vornehmen. Dabei können einfach die Zinssätze für den jeweiligen Anlagezeitraum miteinander verglichen werden. Die Gesamtrendite einer Festgeldanlage hängt allerdings nicht nur vom Zinsgewinn ab, sondern auch von der steuerlichen Belastung. Die kann nur dann außer Acht gelassen werden, wenn der Anleger bei seinem Geldinstitut einen Freistellungsauftrag über die gesamte Anlagehöhe eingereicht hat. Das Risiko einer Festgeldanlage besteht darin, dass sich der vereinbarte Zinssatz über den Anlagezeitraum nicht verändert. Entwickeln sich die Zinsen auf dem gesamten Markt nach oben, hat der Anleger einen Nachteil. Bei einer negativen Zinsentwicklung profitiert er dagegen von den hohen Zinsen seiner Festgeldanlage.

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